Knallbrauseherstellerin - Weblog @ myblog.de
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Meine Augenlider werden schwer und als ich meine kühlen Hände über sie lege, um sie zu schließen, bemerke ich, dass meine Wangen auffälig warm sind.
Ich nehme alles um mich herum auf eine völlig neue Art und Weise wahr.

Ich glaube, ich habe gerade zum ersten Mal einen Verlust gemacht. Einen, der wirklich von Bedeutung ist. Ich habe das bisher Wichtigste in meinem Leben gegen etwas eingetauscht, das vielleicht nicht in selbem Maße zählt, für mein weiteres Bestehen aber von großer Notwendigkeit ist.
Ich werde mich nicht selbst belügen, genauso wie ich mir geschworen habe, ehrlich zu den Menschen, die mir etwas bedeuten, zu sein. Und wenn ich sie dabei verletzen muss, so ist das vielleicht egoistisch, entspricht aber voll und ganz meinen Prinzipien, weil ich der Ansicht bin, dass sie auf längere Sicht viel tiefere Wunden davontragen würden, wenn ich schwieg oder sie gar belog.




Ich bin nicht kalt - ich verspüre Schmerz genauso, wie jeder andere Mensch auch. Ich habe nur gelernt damit umzugehen, die Klinge zu ignorieren und nach vorne zu sehen.
Sicher stehe ich in meiner Rolle der Verlassenden keiner so großen Herrausforderung gegenüber, wie der Verlassene. Schließlich hatte ich Zeit mich darauf vorzubereiten und handle nach meinem eigenen Interesse.

Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet.

Die Möglichkeit, einfach durch die sich öffnende Tür zu gehen, ist jedem von uns gegeben. Ich übernehme keine Verantwortung für die Menschen, die sich dagegen entscheiden.

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